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Halli hallo und schön, dass du hier bist.

Mein Name ist Suhila, ich bin studierte Öktotrophologien, verheiratet und Mutter von drei Kindern. Ich wohne im schönen Dreiländereck an der Grenze zur Schweiz und Frankreich.

Schon während meiner Studienzeit habe ich meine erste Tochter bekommen und zwei Stunden, nachdem ich meine Diplomarbeit eingereicht hatte, kam meine zweite Tochter zur Welt.

Du kannst dir vorstellen, dass Studium, Kind und frisch verheiratet zu sein gut strukturiert sein möchte. Deshalb spielte das effektive Lernen schon immer eine Rolle bei mir.

Tatsächlich entdeckte ich die Gedächtnistechniken jedoch erst nach meinem Studium. Während ich meine Töchter zur Vorlesestunde in die Mediathek begleitete sah ich ein interessant klingendes Buch ausgestellt. Ich nahm es mit. Dabei blieb es aber auch. Die Ausleihfrist verstrich und ich musste Mahngebühren bezahlen, durfte es aber nochmals einen Monat behalten. Wenn ich jetzt schon bezahlt habe, ging es mir durch den Kopf, dann muss ich es auch lesen.

Und so fing ich an. Ziemlich schnell hatte ich Blut geleckt. Auf der einen Seite war ich extrem begeistert, wie schnell ich mir mit bestimmten Techniken Dinge merken konnte. Auf der anderen Seite war ich zutiefst entsetzt, dass wir solche Methoden nicht in der Schule beigebracht bekommen. Solche Lerntechniken bilden eigentlich Grundvoraussetzung, um sich überhaupt Dinge merken zu können. Interessanterweise wird in jeglichen Leistungsnachweisen in der Schule genau die Fähigkeit des Auswendiglernens gefordert, leider zeigt uns jedoch keiner wie es funktioniert.  

Ich verliebte mich also in diese Techniken, wendete sie selbst an und gab sie weiter in Workshops bei Jugendgruppen und Senioren.

Mit der Zeit ist das Thema etwas in Vergessenheit geraten, bis eine meiner Töchter mit sieben Jahren aus der zweiten Klasse nach Hause kam. Ihre Hausaufgabe war es, das Alphabet rückwärts zu lernen.

Hast du das schon mal versucht?

In diesem Moment erinnerte ich mich an die Gedächtnistechniken, mit denen diese Aufgabe eigentlich bewältigt werden könnte.  Während mein kleiner Sohn Mittagschlaf hielt, nahmen wir uns der Sache an. Und siehe da, 1,5 Stunden später konnte meine Tochter das Alphabet rückwärts aufsagen. Und nicht nur das, stolz, überzeugt und mit einer hundertprozentigen Sicherheit war sie darüber hinaus  in der Lage den Buchstaben ihre Position im Alphabet zuweisen.

Die Begeisterung in der Schule war spürbar und meine Tochter war über alle Ohren stolz.

Genau dieses Gefühl hat mich dazu gebracht, dieses Wissen an andere Eltern und Kinder weiterzugeben. Wie viel Stress könnten wir uns beim Lernen ersparen, wie viel entspannter gingen die Kinder in ihre Tests und wie viel mehr Spaß würde das Lernen uns und unseren Kindern bereiten?

 

Von da an begann der Weg von Supherhirnladung und es freut mich sehr, dass sich unsere Wege hier kreuzen.